Presseerklärung

31.10.2014 12:30 von Bianca Grolik

PRO Flughafen wart vor Hinterzimmer-Vereinbarung zu Lasten des Flugverkehrs

Die Presseerklärung finden Sie hier zum herunterladen.

 

Auf die Ankündigung des hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir und des Frankfurter OB Peter Feldmann, mit einer Ergänzung des Konsortialvertrages das Terminal 3 verhindern zu wollen, reagierte die Bürgeraktion PRO Flughafen mit Empörung. „Fakt ist, der Bau des Terminal 3 ist notwendig. In Frankfurt fehlen heute schon Positionen zum Andocken der Flugzeuge direkt an den Terminals“, stellten für die Bürgeraktion Christel Karesch und Franz Blum fest. Auch im Verhältnis zu Flughäfen ähnlicher Größe ziehe Frankfurt in dieser Hinsicht den Kürzeren.

 

Karesch hält die „Vereinbarung im Hinterzimmer“, wie sie die geplante Ergänzung des Konsortialvertrages nennt, für stillos und schädlich für das Unternehmen. Wenn die Mehrheitseigner aus Gründen der parteipolitischen Opportunität in die Geschäftspolitik hineinregieren wollen, schadet es dem Vertrauen der anderen Anteilseigner in das Unternehmen Fraport.

 

„Paradox“ nennt Blum das Verhalten der Politiker. Auf der einen Seite beklagten sie, dass bei Straßen und Schiene die Infrastruktur der Region Mängel aufweise, auf der anderen Seite wollen sie die Entwicklung des Flugverkehrs behindern oder gar zurückdrehen. Blum: „Wir leben in einer globalisierten Welt. Der Luftverkehr ist so etwas wie die Schlagadern, die die Verbindungen des Ganzen aufrechterhalten.“

 

Frankfurt, 31. Oktober 2014

 

Verantwortlich:

Bürgeraktion PRO Flughafen e.V.

Christel Karesch, Vorsitzende

Franz Blum, stellv. Vorsitzender

Kennedyallee 89, 60596 Frankfurt am Main

Telefon:         069-24 00 79 – 65

Telefax:         069-24 00 79 – 66

E-Mail:            info@pro-flughafen.de

Internet:        www.pro-flughafen.de

Facebook:      Bürgeraktion PRO Flughafen e.V.

 

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